3. Mai 2010

Bedrohliche Stille um Nordic Yards brechen – Kanzlerin muss eingreifen

Der Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Helmut Holter, fordert die Landesregierung auf, alles zu tun, damit für die Standorte der Nordic Yards in Rostock-Warnemünde und Wismar endlich tragfähige Lösungen gefunden werden.

„In den vergangenen Wochen hat sich eine bedrohliche Stille breit gemacht, und die Finanzierung des überlebensnotwendigen Auftrags ist immer noch nicht gesichert“, erklärte Holter am Montag. Er fordert insbesondere die CDU auf, ihren Einfluss auf ihre Parteikollegin, Bundeskanzlerin Merkel geltend zu machen, damit diese ein Machtwort gegenüber den Banken spricht.

„Der CDU-Wirtschaftsminister des Landes, Jürgen Seidel, der sich rühmt ein Duzfreund der Kanzlerin zu sein, aber auch der Bundestagsabgeordnete Eckhard Rehberg, der sich zum Werftbeauftragten seiner Fraktion hat küren lassen, müssen viel stärker ein solches Machtwort einfordern, damit die Banken ihre Blockadehaltung aufgeben und sich an der Finanzierung beteiligen“, so Holter.