Zum morgigen Weltfriedenstag erklärt der friedenspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter: „Vor 71 Jahren wurde von deutschem Boden aus der Zweite Weltkrieg entfesselt. Millionen Menschen wurden ermordet, der Krieg brachte Zerstörung, Elend und Vertreibung über Deutschland, Europa und die Welt, er führte letztlich zur Teilung Deutschlands.
Krieg ist auch heute noch Mittel der Politik. Immer noch fallen Soldaten in Kriegseinsätzen, werden unschuldige Zivilisten Opfer von Gewalt, führt Krieg zu Zerstörung, Hunger und Vertreibung. Militärische Einsätze weltweit hinterlassen Verwüstungen und ökologische Zerstörungen. Bomben, Raketen, Minen und andere Kriegsmaschinerie treffen immer auch die Zivilbevölkerung, zerstören die Infrastruktur, Städte und Dörfer. Damit muss Schluss sein! Denn Frieden kann man nicht herbeibomben, Terrorismus ist nicht mit militärischer Gewalt zu bekämpfen.
Jedes Jahr werden rund eine Milliarde Euro für die Einsätze der Bundeswehr im Ausland bereitgestellt. Deutschland gehört zu den Exportweltmeistern für Waffen und Rüstungsgüter. Damit muss Schluss sein! Denn das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gebietet Frieden! Deshalb fordern wir ein Ende der deutschen Beteiligung an NATO-Kriegen und den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan! Wir setzen uns ein für radikale Abrüstung und das Verbot von Rüstungsexporten.
Wir wollen, dass künftige Generationen in einer friedlichen, gerechten und demokratischen Welt leben. Wir rufen daher die Bürgerinnen und Bürger des Landes auf, anlässlich des Weltfriedenstages überall im Land deutlich zu machen: Wir wollen keinen Krieg – nirgendwo!“