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29. April 2010 Pressemeldungen, Regine Lück

Langzeitarbeitslose brauchen Chance auf dem Arbeitsmarkt

Nach Angaben der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück, zeigt ein Blick hinter die Statistik, dass in erster Linie die saisonale Belebung und der Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung um monatlich 1200 Personen die Ursachen für den Rückgang der Arbeitslosenzahlen sind.

„Zu den offiziell registrierten 116 726 Erwerbslosen müssen zumindest alle diejenigen hinzugezählt sind, die durch kurzzeitige Maßnahmen der Arbeitsagenturen und der Argen aus der Statistik gestrichen werden, aber weiter arbeitslos sind“, erklärte Frau Lück am Donnerstag. In Mecklenburg-Vorpommern seien dies immerhin 26 000 Männer und Frauen.

„Es muss alarmieren, dass die Altersgruppe zwischen 50 und 65 Jahren nicht von der Belebung profitiert und nach wie vor nahezu die Hälfte aller Arbeitslosen stellt“, sagte Frau Lück. 70 Prozent der Arbeitslosen seien von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen und erhielten Hartz IV. „Die Maßnahmenprogramme der Bundesagentur und der Argen reichen nicht aus, damit auch diese Menschen wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben“, so Frau Lück. „Deshalb bleiben wir bei unserer Forderung, dass über das Landesprogramm ‚Arbeit durch Bildung und Innovation’ Arbeitsstellen im sozio-kulturellen und ökologischen Bereich geschaffen werden müssen, für deren Finanzierung die Kommunen kein Geld haben.“