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Wahlkreisbüro

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Regine Lück

Im Landtag, aber auch außerhalb engagiere ich mich weiterhin für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Als gewählte Sprecherin für Landesentwicklung, Bauen und Wohnen habe ich folgende Ziele: bedarfgerechtes, bezahlbares Wohnen für alle und selbst bestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter. Das Programm „Soziale Stadt“ muss erhalten bleiben, und die Mittel für die Städtebauförderung sind auf dem Niveau von 2010 zu verstetigen. Die Sicherung der Daseinsvorsorge und ihre Zugänglichkeit für alle haben für mich oberste Priorität. Als gewählte Vizepräsidentin des Landtags stehen Sachlichkeit, Toleranz und gegenseitiger Respekt im Vordergrund meiner Arbeit. Im Miteinander der demokratischen Kräfte im Parlament muss es stets um das Wohl der Menschen im Land gehen. Null Toleranz gegenüber nationalsozialistischem Gedankengut – dafür stehe ich ohne Wenn und Aber. 

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Mode, Marx und Marktwirtschaft

Regine Lück setzt sich für den öffentlich geförderten Arbeitsmarkt ein

Die schwarzen Lackschuhe passen super zu Lederhose, weißer Bluse und Bolerojäckchen. Kein Zweifel, Regine Lück versteht etwas von Mode. Nicht nur, weil die zierliche 55-Jährige selbst stets schick gekleidet ist. Mode spielt schon von Berufs wegen eine wichtige Rolle in ihrem Leben.

Das begann mit der Lehre zur Textilfachverkäuferin im damaligen Rostocker Centrum-Warenhaus gleich nach der Schule. Und endete zunächst in den 1990er Jahren mit italienischen Edeldesignern. „Eine ehemalige Kollegin eröffnete im ältesten Kaufhaus von Rostock ein Modegeschäft. Ich war ihre Verkaufsleiterin", erinnert sie sich. „Aber wir waren einfach zu früh auf dem Markt." Das Konzept sei gut gewesen, allein es fehlte an kaufkräftiger Kundschaft für die exklusive Ware. Nach drei Jahren musste das Haus geschlossen werden.

„Da habe ich kennengelernt, was Zukunftsangst ist", erinnert sich die zweifache Mutter. Sie könne sich gut in die Leute hineinversetzen, die ihren Job verloren haben. Das sei für sie heute auch Motivation bei ihrer Aufgabe als arbeitsmarktpolitische Sprecherin der LINKEN im Landtag. Als sie 2002 erstmals ins Landesparlament einzog, lagen schon eine Reihe beruflicher Neuanfänge hinter ihr.

Sie war gerade mit der Lehre fertig, als sie ein Fernstudium an der Fachhochschule für Binnenhandel begann. Da war sie bereits frisch verheiratet und junge Mutter. Töchterchen Claudia wurde geboren, als Regine Lück gerade 18 Jahre alt war. Sechs Jahre später kam Tochter Stefanie auf die Welt. „Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, war damals einfacher", meint Regine Lück. Mit 25 wechselte sie in den damaligen Rat des Bezirkes, machte „nebenbei" ihr Diplom als Staatswissenschaftlerin und wurde bald stellvertretende Abteilungsleiterin für Jugend und Sport. Ihr Leben verlief planmäßig. Bis zum Mauerfall. Ihre Abteilung war eine politische und wurde gleich abgewickelt. „Ich hätte eine Chance gehabt, als Leiterin ins neue Jugendamt zu wechseln. Mir wurde damals angedeutet, dass ich dann aber besser aus der PDS austrete", erinnert sich Regine Lück.

Der Preis war ihr zu hoch. Denn Marx, der spielte schon in ihrer Kindheit eine Rolle. Die Eltern, Fregattenkapitän und Bibliothekarin, waren aktive SED-Mitglieder. „Ich bin mit 18 Jahren in die Partei eingetreten." Für die FDJ wurde sie in den Bezirkstag gewählt, dem Parlament des damaligen Bezirkes Rostock. Der Schritt nach dem Mauerfall in die PDS war für sie selbstverständlich. „Jetzt wegen des Jobs die Partei wechseln oder austreten? Da hätte ich mich als Wendehals gefühlt", denkt sie zurück. Lieber besann sie sich auf ihre Wurzeln im Handel. Und bewarb sich bei einer Westberliner Firma für den Außendienst. Drei Jahre fuhr sie quer durchs Land, um Ware an den Mann zu bringen. Bis das verlockende Angebot der Kollegin mit der Nobel-Boutique kam. Ihr Traumjob!

Schon damals wäre sie jedoch gern für ihre Partei in die Rostocker Bürgerschaft gezogen. „Aber meine Chefin fand, Armani zu verkaufen und sich öffentlich für linke Politik einsetzen, das passe nicht zusammen."

Nach der Geschäftsaufgabe kandidierte sie dann doch für das Stadtparlament, dem sie bis heute angehört. Ihr neuer Arbeitgeber, die Gesellschaft für Beruf und Bildung, bei dem sie nach zweimonatiger Arbeitslosigkeit einstieg, hatte nichts gegen ihr politisches Engagement.

Dann wurde sie gefragt, ob sie zu den Landtagswahlen 2002 antreten wolle. „Das hat mich sofort gereizt." Regine Lück schaffte auf Anhieb den Sprung ins Parlament. Der öffentlich geförderte Arbeitsmarkt liegt ihr am Herzen. „Die einzige Chance für Langzeitarbeitslose", begründet sie. Denn Arbeit, die sei vorhanden – in den Kommunen, im Jugendbereich, in Altenheimen. Um die zu bezahlen, sieht sie den Staat in der Verantwortung.

Dafür setzt sie sich ein. Immer gut gekleidet. Denn schicke Mode und linke Politik, findet sie, passen gut zusammen.

Regine Lücks Pressemeldungen
21. Dezember 2011 Pressemeldungen, Regine Lück

Bauwirtschaft geht keinen rosigen Zeiten entgegen

Die baupolitische Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück, teilt die Kritik des Bauverbandes über die enorme Zurückhaltung der öffentlichen Hand bei der Vergabe von Bauaufträgen. „Angesichts der klammen Kassen der Kommunen ist... mehr

 
19. Dezember 2011 Pressemeldungen, Regine Lück

Zersplitterung ministerieller Zuständigkeit fällt Baubranche auf die Füße

Die baupolitische Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück, teilt den Unmut von Bauverband und Architektenkammer angesichts der zersplitterten Zuständigkeit in den neuen Landesministerien.

„Die Zersplitterung fällt der... mehr

 
13. Dezember 2011 Pressemeldungen, Regine Lück

Privilegierung für gewerbliche Tierhaltung im Außenbereich aufheben

Die baupolitische Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück, will in der Fragestunde im Landtag am Donnerstag von der Landesregierung wissen, was sich hinter dem Punkt 49 der Koalitionsvereinbarung verbirgt. Danach soll einer... mehr

 

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Reden im Landtag
15. Dezember 2011 Rede, Regine Lück

MdL Regine Lück - Ostsee-Adria-Korridor: Bahnstrecke Strecke Berlin-Rostock zügig ausbauen

Frau Präsidentin,

meine Damen und Herren,

zum Jahresanfang berieten wir über den Antrag der SPD zur Aufnahme der Strecke Rostock-Berlin ins Transeuropäische Verkehrsnetz. Mittlerweile liegen entsprechende Vorschläge der... mehr

 
9. November 2011 Rede, Regine Lück

MdL Regine Lück - Energiewende durch Energieeinsparung im Gebäudebereich unterstützen – Mehrbelastung von Mieterinnen und Mietern und kommunalen Haushalten verhindern - Debatte

Frau Präsidentin,

meine Damen und Herren,

außer Frage steht, die ostdeutschen Länder und besonders Mecklenburg-Vorpommern sind im Vergleich zu den alten Bundesländern gut aufgestellt. Der Wärmeenergieverbrauch des... mehr

 
9. November 2011 Rede, Regine Lück

MdL Regine Lück - Energiewende durch Energieeinsparung im Gebäudebereich unterstützen – Mehrbelastung von Mieterinnen und Mietern und kommunalen Haushalten verhindern

Frau Präsidentin,

meine Damen und Herren,

vor einem Dreivierteljahr berieten wir über den Antrag der Koalition „Energieeffizienz erhöhen – Stärkung der Konjunktur durch Investitionen in energetische Sanierungen“.

Damals hat... mehr

 

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