Wahlkreisbüro

Heinricher-Heine-Straße 39/40
17139 Malchin

Tel.: 03994 / 22 22 17
Fax: 03994 / 22 22 57

E-Mail: MCWKBPR@gmx.de

Südmauer 4a
17109 Demmin

Tel.: 03998 / 43 16 36

Malchiner Straße 18
17153 Stavenhagen

Tel.: 039954 / 44 88 510

Mitarbeiterin: Kornelia Gillert


D.-Bonhoeffer-Straße 7
17192 Waren


Tel.: 03991 / 18 71 86
Fax: 03991 / 18 77 80

Mitarbeiterin: Elke Schoenfelder

 
 

Peter Ritter

Als Parlamentarischer Geschäftsführer bin ich stark eingebunden, die Abläufe und Geschäfte innerhalb und zwischen den Fraktionen zu organisieren. Nichtsdestotrotz werde ich mich weiterhin für Frieden und Demokratie engagieren und im Kampf gegen Rechtsextremismus nicht nachlassen. Ganz bestimmt werde ich auch das Ziel nicht aus den Augen verlieren, endlich eine tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen. Es gibt noch viele himmelschreiende Ungerechtigkeiten, die beseitigt werden müssen. Frauen müssen endlich gleich entlohnt werden wie Männer und endlich stärker in Führungspositionen vertreten sein. Das tradierte Rollenbild muss sich insgesamt ändern, hin zu einer selbst bestimmten Lebensweise für Frauen und Männer, bei der Beruf, Familie und Privates vereinbar sind. Dafür müssen sich noch mehr Männer einsetzen, denn Gleichstellung geht alle an. 

Sich ändern und sich trotzdem treu bleiben

Peter Ritter betritt öfter mal politisches Neuland

Manches ist anders, als es auf den ersten Blick scheint. Peter Ritter ist ein Mann, der für Frauen spricht. Ein ehemaliger NVA-Offizier, der sich dem Frieden verpflichtet fühlt. Und ein Parteivorsitzender der Linken, der einen „Freund" gern mal an die Leine nimmt.
Das alles hat seinen Sinn. Der 52-Jährige ist nämlich frauenpolitischer Sprecher der Linken im Landtag – eine Funktion, die er von Angelika Gramkow „geerbt" hat, die im Herbst 2008 aus der Fraktion ausschied, um Oberbürgermeisterin von Schwerin zu werden. Genaugenommen nennt er sich „Sprecher für Gender Mainstreaming", für Gleichstellung im weiteren Sinn also. Da muss sich der erfahrene Politiker nun nicht nur wie gewohnt mit innen- und friedenspolitischen Fragen, sondern auch mit Lohngerechtigkeit, der Gleichstellung auf dem Lande und der Arbeit von Frauen in der Kommunalpolitik beschäftigen. „Das eröffnet neue Horizonte", bekennt der Familienvater.

Aber politisches Neuland hat er in den vergangenen zwanzig Jahren schon öfter betreten – seit er nach dem Mauerfall die Politik zu seinem Beruf machte. Seinen alten Broterwerb hatte er im Herbst 1990 verloren. Pünktlich zum Tag der Einheit erhielt der langjährige SED-Genosse nach 13 Jahren bei der NVA seine Entlassungsurkunde. Politoffiziere galten von vornherein als nicht geeignet für die Bundeswehr. So stand er im vereinten Deutschland zunächst ohne Job da. „Ein komisches Gefühl, plötzlich nicht mehr gebraucht zu werden", meint er rückschauend, „und für 40 Jahre DDR verantwortlich gemacht zu werden, obwohl ich gerade 30 war."

Er will nun einen Neuanfang in der PDS – in der Partei, die ihm politische Heimat ist. Am 1. März 1991 tritt er seinen neuen Job an, als Leiter der PDS-Geschäftsstelle in Malchin. Er erinnert sich an grundsätzliche Diskussionen und schmerzhafte Erkenntnisse aus dieser Zeit. Einzusehen, dass es Unrecht gab in dem Land, das er ohne Zögern mit der Waffe in der Hand verteidigt hätte. Dass es Fehler gab im Großen und im eigenen Verhalten. „Ich bin sicher, solche tiefgreifenden Auseinandersetzungen mit der eigenen Vergangenheit, die gab es in keiner anderen Partei", sagt Peter Ritter und fügt hinzu: „Das Leben, das ich bis 1989 geführt habe, gehört zu mir. Ich betrachte es selbstkritisch. Doch ich verdamme es nicht." Erkenntnisprozesse müsse man jedem zugestehen.

So hat sich der Ex-Offizier nicht in die Lichterketten eingereiht, die gegen die Schließung des Bundeswehrstand-ortes in seiner Heimatstadt Stavenhagen protestierten – der Kaserne, in der er einst diente. Was ihm nicht nur Beifall einbrachte. Er setzte auf die Umgestaltung vom Militär- zum Gewerbestandort und sorgte dabei für die Unterstützung des Landes. „Militärberufe haben keine Zukunft", sagt er. Mittlerweile ist die von Ritter mitentwickelte 'gleitende Konversion' ein Exportschlager.

Anderen Überzeugungen jedoch ist er treu geblieben. Er glaube noch immer an eine gerechte Gesellschaft. Von der sei die heutige mit der tiefen Kluft zwischen Arm und Reich weit entfernt. Er ist überzeugt, dass die Linke seine Vision von Gerechtigkeit am ehesten umsetzen kann. Und freut sich, dass seine Kinder dies ähnlich sehen.

Tochter Susanne, die in seiner Geburtsstadt Riesa Eventmanagement studierte, ist Mitglied der Linkspartei. Wie auch Sohn Sebastian, 23 Jahre alt. Seine Frau Angelika, eine Betriebsrätin, ist seit 2004 als Abgeordnete in der Reuterstadt Stavenhagen aktiv. „Wir sind eine hochpolitische Familie", sagt Peter Ritter. Und freut sich darüber.

Ritter war von 2001 bis 2009 Landesvorsitzender seiner Partei und hat dieses Amt danach in jüngere Hände gelegt.

Kommunalpolitisch aktiv ist er aber geblieben. Er ist Mitglied im Kreistag des Landkreises 'Mecklenburgische Seenplatte'.

Übrigens ist es kein Parteifreund, den er gern an die Leine legt. Der Freund hat vier Beine und hört auf den Namen Karl-Heinz. „Unser Hauskater", erklärt Peter Ritter. „Der wartet nur darauf, dass ich sonntags mit ihm spazieren gehe."

Peter Ritters Pressemeldungen
30. September 2014 Pressemeldungen/Peter Ritter

Mehr Sorgfalt reicht nicht – Kurswechsel in Flüchtlingspolitik erforderlich!

Vor dem Hintergrund der Misshandlungsvorwürfe gegenüber Wachdienstmitarbeitern in Flüchtlingsunterkünften in NRW erklärt der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter:  Mehr Sorgfalt bei der Auswahl von Betreibern von Asylbewerberheimen und Wachdiensten ist allein nicht ausreichend, die herrschenden zum Teil menschenunwürdigen... Mehr...

 
26. September 2014 Pressemeldungen/Peter Ritter

Friedliche Kreidemalaktion entwickelt sich zum Stück aus dem Tollhaus

Aus Sicht des innenpolitischen Sprechers der Linksfraktion, Peter Ritter, entwickeln sich die Ermittlungen rund um die friedliche Kreidemalaktion des Linken-Politikers Steffen Bockhahn am vergangenen Freitag in Rostock endgültig zu einem Stück aus dem Tollhaus.  „Das muss man sich einmal vorstellen: Junge Menschen malen mir Kreide... Mehr...

 
24. September 2014 Pressemeldungen/Peter Ritter

GdP-Vorschlag aufgreifen – Lage bei der Landespolizei jetzt untersuchen

Der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter, kritisiert die anhaltende Untätigkeit des Innenministers Lorenz Caffier im Zusammenhang mit den Stellenstreichungen bei der Polizei. „Die mehrfachen Ankündigungen des Innenministers, sich entschieden den Begehrlichkeiten des Finanzministeriums und des Landesrechnungshofes... Mehr...

 

Treffer 1 bis 3 von 579

Reden im Landtag
18. September 2014 Typ/Rubrik/Rede/Peter Ritter

Russlandtag aufgrund aktueller Ereignisse in der Ukraine absagen

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, aktuelle Ereignisse im Zusammenhang mit dem Konflikt Russland/Ukraine gibt es viele. Die NATO veranstaltet ein Manöver im Schwarzen Meer und betrachtet dies selbstverständlich als Beitrag zum Frieden. Gleichzeitig beklagt Kanada als Manöverteilnehmer den Überflug eines russischen Kampfjets... Mehr...

 
18. September 2014 Typ/Rubrik/Rede/Peter Ritter

Entlassung des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, der Rücktritt von Ministerinnen und Ministern wird im Landtag von meiner Fraktion nicht jeden Tag gefordert. Wenn wir dies tun, dann nicht ohne triftige Gründe. Und nicht ohne vorher gründlich abzuwägen, ob es nicht andere Mittel gibt – wie die Kritik an dieser oder jener Entscheidung des... Mehr...

 
18. September 2014 Typ/Rubrik/Rede/Peter Ritter

Gleichstellung inhaltlich und strukturell ausbauen - Zuständigkeit für die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, transsexuellen und intersexuellen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern verbindlich regeln

Einbringung Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, das Verständnis über unterschiedliche Lebensformen, Lebensmodelle, Orientierungen und Identitäten der Menschen in unserem Land und die Notwendigkeit, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese Vielfalt tatsächlich gelebt werden kann, ist Grundlage für eine moderne, tolerante... Mehr...

 

Treffer 1 bis 3 von 126