Wahlkreisbüro

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Mitarbeiter: Hannelore Kryzak


 
 

Karen Stramm

Im Fokus meiner Arbeit stehen Menschen,die besondere Unterstützung brauchen - Menschen mit Behinderung, chronisch kranke und alte Menschen. Sie haben das Recht auf ein möglichst selbst bestimmtes Leben, eine chancengleiche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Leider ist dies in der Realität oft nicht möglich. Noch gibt es zu viele Barrieren, tatsächliche, aber auch in den Köpfen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese abgebaut werden und allen Menschen ein sinnerfülltes, gleichberechtigtes Leben möglich wird. Seniorenpolitik und Politik für Menschen mit Behinderung wird und kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie Bestandteil der Gesamtpolitik sind. Und ganz wichtig ist mir, Politik nicht nur für, sondern mit den Betroffenen zu machen. Ich freue mich, als Mitglied der größten Oppositionsfraktion, die verblassten politischen Farben durch kräftiges Rot aufzumischen.

 


Etwas bewegen für die Schwächeren

Karen Stramm will sich mit Ungerechtigkeiten nicht abfinden

Aktiv sein. Für Karen Stramm ist das selbstverständlich. Sei es in der Politik, in ihrem Garten oder beim Radfahren. Und das ist eben doch nicht selbstverständlich. Seit ihr Ärzte im Jahr 1994 eine Diagnose stellten, die ihr Leben und ein bisschen auch sie selbst veränderte: „Multiple Sklerose“, eine unheilbare Krankheit. Entzündungen im Nervensystem, die sich allmählich auf  Körperbewegung und -empfindung auswirken. „Bald sitzt du im Rollstuhl“, ging ihr damals immer wieder durch den Kopf. Und plötzlich wurde für sie ganz real, was jeder in der Theorie weiß: Das Leben ist endlich. Es gibt Menschen, die zerbrechen an einer solchen Diagnose. Karen Stramm hatte die Kraft, einen anderen Weg zu gehen. „Und auch das Glück“, sagt sie heute. Glück zum Beispiel, dass ihre eigene Schwester Ärztin ist. Glück, dass schon 1995 ein neues Medikament zugelassen wird, das die Krankheit auf Abstand hält. Und Glück, dass Mann und Sohn an ihrer Seite stehen. Heute ist Aktivsein Lebenselixier für die 51-Jährige. 

Mit der Erfahrung ihrer eigenen Geschichte entwickelte sie sich über die Jahre zur Gesundheitsexpertin. Versetzt sich hinein in das Leben von Menschen mit Behinderungen aller Art. Versucht, das Gesundheitswesen zu verstehen. Und merkt, wie schwer es gerade für Kranke und Schwächere sein kann, im Alltag zurechtzukommen. Sie will sich mit Ungerechtigkeiten nicht abfinden.

Womit wir bei ihrer eigentlichen Passion wären: der Politik, die ihr auch die Möglichkeit bietet, sich für ein gerechteres Gesundheitswesen einzusetzen. Seit gut zwanzig Jahren ist die gebürtige Güstrowerin in vielen ehrenamtlichen Funktionen tätig, bis 1994 zum Beispiel in der PDS-Stadtfraktion in Wittenburg, seit 2009 im Kreistag, der heute Ludwigslust-Parchim heißt. Dass sie in der und mit der Linken etwas bewegen kann, davon ist Karen Stramm überzeugt. „Ich komme aus einer Familie mit linker Tradition. Meine Großeltern waren schon vor dem Zweiten Weltkrieg Kommunisten und später dann in der SED.“ Sie setzten seinerzeit große Hoffnungen in den neuen Staat. Dem später dann auch das Enkelkind vertraute – das geboren wurde, als die Mauer gerade drei Tage stand. Mit 17, während ihrer Ausbildung am Gericht, lässt sie sich von der Staatssicherheit werben – für die Arbeit an der innerdeutschen Grenze bei Zarrentin. Ein Bürojob. „Da war viel Naivität dabei. Erst später habe ich begriffen, dass die DDR ihr eigenes Volk bewacht“, sagt sie mit dem Wissen von heute. Sie sei nicht stolz auf die Zeit. Aber sie verschweige ihre Vergangenheit auch nicht. Nach dem Fall der Mauer kehrt Karen Stramm inzwischen 28-jährig dahin zurück, wo sie beruflich mal angefangen hat: ans Gericht. Berufsbegleitend absolviert sie ein Fachhochschulstudium, das sie als diplomierte Rechtspflegerin abschließt. 

Am Amtsgericht Hagenow war sie gut zwanzig Jahre unter anderem zuständig für Immobiliarzwangsvollstreckung. Ein bürokratischer Vorgang, doch hinter jedem verbarg sich ein menschliches Schicksal. „Eine Verschuldung kann jeden treffen, ganz gleich, welcher gesellschaftlicher Schicht er angehört“, hat sie erfahren. „Mir war es immer wichtig, die Betroffenen mit Würde zu behandeln. Mit ihnen eine Lösung zu finden, die ihnen einen Neuanfang ermöglicht.“ 

Sie habe den Beruf mit Leidenschaft ausgeübt, aber dann doch das Verlangen gespürt, noch mal etwas Neues zu wagen, die Politik zum Hauptberuf zu machen. Schließlich geht der Sohn als  Maschinenbauingenieur längst seine eigenen Wege. Die richtige Zeit für Veränderung, dachte sie sich.  

Karen Stramm schafft mit der Wahl 2011 auf Anhieb den Schritt in die Landespolitik. Sie arbeitet im Ausschuss für Gesundheit und Soziales. In dem Bereich kenne sie sich schließlich aus eigener Erfahrung aus.  „Ich stehe dafür, dass sich hier im Land etwas zum Besseren wendet für Pflegebedürftige, Behinderte und ältere Menschen“, erläutert sie ihren Anspruch. Sie setze sich für Reformen ein, vor allem in der Pflegeversicherung. „Der Pflegeberuf muss attraktiver werden und die Ausbildung moderner“, wird sie nicht müde einzufordern. Die Ausbildung für Alten- und Krankenpfleger zusammenzulegen und bundesweit geltende Standards in der Pflege zu entwickeln, das wäre ihrer Meinung nach schon mal ein guter Anfang.

Karen Stramms Pressemeldungen
14. März 2014 Pressemeldungen/Karen Stramm

Gesundheits- und Pflegehelfer brauchen bessere Ausbildungsbedingungen

Mit der Ablehnung des Antrags „Altenpflegehelferausbildung in Mecklenburg-Vorpommern reformieren“ verkennen die Fraktionen von SPD, CDU und Bündnisgrünen die desolate Lage in der Altenpflege. „Die Koalitionsfraktionen verschließen die Augen vor dem sich abzeichnenden Pflegenotstand“, erklärte die pflegepolitische Sprecherin der Linksfraktion,... Mehr...

 
12. März 2014 Pressemeldungen/Karen Stramm

Hebammen brauchen weitergehende Verbesserungen ihrer Arbeitssituation

Zum gemeinsamen Antrag aller demokratischen Fraktionen „Beruf der Hebammen nachhaltig sichern“, wonach auf Bundesebene ein Haftungsfonds für Hebammen eingerichtet werden soll, erklärt die Abgeordnete der Linksfraktion, Karen Stramm:  „Meine Fraktion unterstützt die Demonstrantinnen und Demonstranten, die sich heute vor dem Schweriner Landtag... Mehr...

 
25. Februar 2014 Pressemeldungen/Karen Stramm

Zwangsverrentungen stoppen – Altersarmut wirksam bekämpfen

Nach Ansicht der rentenpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Karen Stramm, ist es inakzeptabel, dass die Landesregierung keinen Korrekturbedarf an der aktuellen Regelung zur Frühverrentung von Langzeitarbeitslosen sieht. „Wie aus der Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zu Zwangsverrentungen in MV (Drs. 6/2641) hervorgeht,... Mehr...

 

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Reden im Landtag
30. Januar 2014 Rede/Karen Stramm

MdL Karen Stramm - Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Sucht und Prävention im Alter

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, es gibt zahlreiche Beratungsmöglichkeiten für suchtkranke Menschen. Sie können rund um die Uhr die bundesweite Hotline „Sucht und Drogen“ anrufen. Diese Beratung kostet allerdings mindestens 14 Cent pro Minute. Sie können die Infotelefone der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung nutzen. Diese... Mehr...

 
30. Januar 2014 Rede/Karen Stramm

MdL Karen Stramm - Antrag der Fraktion DIE LINKE Zahnärztliche Früherkennung in das Meldeverfahren der Vorsorgeuntersuchungen integrieren - Einbringung

Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren, gestatten Sie mir zu Beginn meiner Rede die Bemerkung, dass Zahngesundheit nicht in aller Munde ist. Dies ist durchaus wörtlich zu nehmen und gilt natürlich auch im übertragenen Sinne. Konkret geht es der Linksfraktion um die Mundgesundheit von Vorschulkindern, denn hier liegt Einiges im Argen.... Mehr...

 
30. Januar 2014 Rede/Karen Stramm

MdL Karen Stramm - Aussprache zum Thema gemäß § 43 Ziffer 2 GO LT Alarmierende Armutsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern – umgehend wirksame Maßnahmen zur Armutsbekämpfung initiieren

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, Armut im Alter wächst schneller, als Armut bei Erwerbstätigen, bei Kindern und Jugendlichen. Das ist das übereinstimmende Ergebnis von Wissenschaftlern. Alle Studien zeigen, selbst wer ein Leben lang gearbeitet hat, ist vor Armut im Alter nicht sicher. Ein Beispiel ist Frau Krüger aus meinem Wahlkreis.... Mehr...

 

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