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Wahlkreisbüro

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Kontakt

Email: h.holter@dielinke.landtag-mv.de


Eine Spende für jede Runde

Beim Spendenlauf der Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung für den Pädagischen Mittagstisch des Kinderschutzbundes, der Schulwerkstadt “Fit for Life” und dem Förderverein der Berufsschule unterstützte ich eine Läuferin und einen Läufer mit jeweils 300 Euro.

850 Euro für 850 Jahre Schwerin

"Ich wünsche mir, dass wir nach einer erfolgreichen Bundesgartenschau im kommenden Jahr ein schönes Stadtjubiläum feiern können. Dazu möchte ich als Bürger Schwerins ebenfalls meinen Beitrag leisten", sagte Helmut Holter und übergab an Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow einen Spendenscheck in Höhe von 850 Euro. Mit dieser Spende möchte Holter das Bild "Schwerin wird Großstadt" im großen Festumzug unterstützen. 

Eine Spende für jede Runde

Zum Spendenlauf zu Gunsten sozialer Projekte hatte am 30. Juni das Fachgymnasium Wirtschaft und Soziales Politiker eingeladen. Auch Fraktionsvorsitzender Helmut Holter folgte diesem Aufruf und sponsorte Julia Walter (Bildmitte). Das Konzept: Schüler laufen, Politiker spenden für jede Runde.
Und Julia hielt durch, absolvierte Runde für Runde. So kam eine stattliche Summe zusammen, die in diesem Jahr an den Bauspielplatz und die Schweriner Kindertafel gehen.

Helmut Holter

Als größte Oppositionsfraktion werden wir auch künftig der Landesregierung und den sie tragenden Fraktionen ganz genau auf die Finger schauen. Wir werden darüber aufklären, welche Auswirkungen ihr Handeln auf die Menschen und die Entwicklung des Landes hat. Im Interesse von chancengleicher Bildung und sozialer Gerechtigkeit werden wir nicht nachlassen, Verbesserungen einzufordern. Innerhalb und verstärkt außerhalb des Parlaments werden wir mit vielen Partnerinnen und Partnern Alternativen erarbeiten und vorstellen. Schon der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU lässt erkennen, was wir von der neuen alten Regierung zu erwarten haben. Sie wird weiter mut- und ideenlos arbeiten und die Probleme der Menschen weitgehend ignorieren. Ich bin Vorsitzender eines kompetenten Teams. Mit je sieben Männern und Frauen ist unsere Fraktion geschlechterparitätisch besetzt und gut aufgestellt, um schlagkräftig Opposition zu machen.

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Politik als Berufung

Helmut Holter ist Fraktionschef der LINKEN

Moskau, die traditionsreiche Metropole, spielt im Leben von Helmut Holter eine schicksalhafte Rolle. Gleich zweimal wurde sie ihm zur Heimat. Das erste Mal zog er hin, als er gerade 18 Jahre alt war. Ein großer Schritt, wenn man aus dem vergleichsweise kleinen Ludwigslust stammt. Und aus vergleichsweise einfachen Verhältnissen. Helmut Holters Mutter war Sprechstundenhilfe, sein Vater Arbeiter und zeitweise SED-Funktionär im Kreis. Helmut Holter studiert fünf Jahre Baustofftechnologie in Moskau.

Als er 1976 zurückkehrt, hat er nicht nur das Diplom mit Auszeichnung dabei. Er weiß auch einiges über die russische Seele. Über die Sprache sowieso. „Ich kann Russisch sprechen, lesen, schreiben, denken – bis heute ohne Probleme", sagt der 56-Jährige. Das kam ihm zunächst mal im Beruf zugute.

Er sollte der DDR bei einem Projekt mit der Sowjetunion zu wissenschaftlich-technischem Fortschritt bei der Produktion von Betonelementen verhelfen. Das deutsche Ver-suchswerk stand in der brandenburgischen Uckermark. Er war 26 Jahre alt, als er dort die Produktionsleitung übernahm. Das Werk gehörte zum VEB Beton Nord mit Sitz in Milmersdorf. Er hatte Aussicht, dort einmal Direktor zu werden.

Doch Helmut Holter entschied sich für eine Partei-Karriere. „Ich war ja ein überzeugter Genosse", sagt er. Parteifunktionäre mit Erfahrung in der Produktion habe es nicht viele gegeben. So ging er zur Parteihochschule, wieder nach Moskau. Dort stand nicht nur Leninismus auf dem Stundenplan, sondern auch Literatur – mit einer Dozentin, die zu seiner großen Liebe wird. Eine Liebe, die ankämpfen musste gegen viele Widerstände. Die Partei, die öffentlich deutsch-sowjetische Freundschaft propagierte, verstand nicht, wieso sich der noch verheiratete Genosse aus der DDR für eine Armenierin entscheidet. „Nur Karinas Familie empfing mich gleich mit offenen Armen", erinnert er sich. Das Paar setzt sich durch und heiratet. Karina kommt mit in die DDR, wo sie Arbeit als Russisch-Lehrerin findet. Die ältere Tochter Lena ist mit dabei. Tanja erblickt das Licht der Welt in Neubrandenburg. 1988.

Zu einer Zeit, als der frische Wind von Gorbatschows Glasnost und Perestroika, der durch Moskau fegte, hierzulande bestenfalls als laues Lüftchen weht. Die Geschichte von Karinas Großvater, der zehn Jahre zu Unrecht im Gulag, Stalins Zwangslager, eingesperrt war. Das Verbot der kritischen Zeitschrift „Sputnik" in der DDR. Das alles zwingt auch den überzeugten Genossen Holter, inzwischen Mitarbeiter der SED-Bezirksleitung, zum Nachdenken. „In mir wuchsen Zweifel, ob die Diktatur des Proletariats der richtige Weg war." Statt Aufbruchstimmung Stagnation. Kleine Veränderungen, die auch junge Genossen zaghaft durchsetzen wollen, werden von der Parteispitze nicht zugelassen. Dennoch ist Helmut Holter überrascht, als die Menschen im Herbst 1989 in Massen auf die Straße gehen und bald auch die DDR nicht mehr wollen. Ihm wird klar: „Veränderungen kann man nur auf demokratischem Weg erreichen. Überzeugung kann man nicht verordnen."

Er aber steht weiter zu seinen Idealen, bleibt in der PDS aktiv. Weil Politik für ihn auch Berufung sei, wie er betont. Gut ein Jahrzehnt führte er die Partei. Heute ist er Fraktionschef und zweifellos einer der bekanntesten Politiker der Linken. Auch weil er ganz pragmatisch seine Partei gegen erhebliche Widerstände regierungsfähig gemacht und 1998 in die bundesweit erste rot-rote Landesregierung geführt hat. Als Minister setzte er auf aktive Arbeitsmarktpolitik und bekam dafür Anerkennung von den Gewerkschaften. Doch auch das Vertrauen der Unternehmer sei ihm wichtig gewesen. Ständig im Fokus der Medien wehte ihm oft ein scharfer Wind entgegen.

Der stets modisch gekleidete Politiker überstand alle Angriffe. „Ich wollte meine Arbeit gut machen und keine Entscheidung treffen, die nicht fachlich fundiert ist." Das war nicht immer leicht. Er würde es jederzeit wieder machen.

Helmut Holters Pressemeldungen
17. November 2011 Pressemeldungen, Helmut Holter

Linksfraktion unterstützt VI zum Erhalt der Theater und Orchester in MV

Die Linksfraktion unterstützt die Volksinitiative „Für den Erhalt der Theater- und Orchesterstrukturen in Mecklenburg-Vorpommern“, die heute in Schwerin gestartet wurde. „Die Bandbreite der Erstunterzeichnerinnen und... mehr

 
17. November 2011 Pressemeldungen, Helmut Holter

Zusätzliche Belastungen für Kleingärtner endlich vom Tisch

Der Vorsitzende der Linksfraktion, Helmut Holter, hat heute mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, dass zusätzliche Belastungen von Kleingärtnern durch GEZ-Gebühren vom Tisch sind.

„Das ist allerdings kein Verdienst der... mehr

 
17. November 2011 Pressemeldungen, Helmut Holter

Regierungsfraktionen lehnen Unterstützung für Gartenfreunde ab

Die Ablehnung des Dringlichkeitsantrages der Linksfraktion, wonach sich die Landesregierung bei den heutigen Verhandlungen zum Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Berlin für die Interessen der Kleingärtner in MV einsetzen sollte,... mehr

 

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Reden im Landtag
17. Dezember 2010 Rede, Helmut Holter

Interessen des Landes wahren – keine Atomtransporte nach Russland über Mecklenburg-Vorpommern Drucksache 5/3976

Frau Präsidentin,

meine Damen und Herren,

seit Monaten diskutiert die Bevölkerung in Deutschland kein Thema so engagiert und emotional wie die Atompolitik der schwarz/gelben Bundesregierung.

Der rot/grüne Ausstieg aus der... mehr

 
19. November 2010 Rede, Helmut Holter

Aktuelle Stunde Interessen des Landes wahren – Atomdeal stoppen – kein Endlager im Zwischenlager Nord

Frau Präsidentin,

meine Damen und Herren,

 

heute Morgen lese ich in der Zeitung vier Versprechen der Bundeskanzlerin. Ein Versprechen die Endlagerung für Atommüll zu klären, lese ich nicht. Nichts ist dauerhafter als... mehr

 
26. Oktober 2010 Rede, Helmut Holter

Helmut Holter

Regierungserklärung zu den Auswirkungen de Sparpaketes auf Mecklenburg-Vorpommern

Drucksache 5/3805

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